Verbandsebene – 6. Spieltag

G S K – Mit einem erneut souveränen 3:0-Sieg über Concordia Delmenhorst hat die KSG Lüneburg die Saison in der Verbandsoberliga Niedersachsen abgeschlossen. Für den Sprung auf den dritten Platz reichte es erwartungsgemäß nicht mehr, da die erhoffte Schützenhilfe durch Rivalen Hannover II ausblieb. So rettete die KSG Uelzen (25: 8 Punkte) einen Zwei-Punkte-Vorsprung über den letzten Spieltag.

Im Lager der KSG wird der vierte Platz mit 23:10 Punkten dennoch als Erfolg angesehen, hatte man doch vor der Saison mit Marcel Dubbe und Michael Duda gleich zwei Stammspieler verloren. Trotzdem zeigte sich das Team wesentlich kompakter als viele Konkurrenten, echte Schwachpunkte blieben die Ausnahme. So war es auch im letzten Saisonspiel in Bremen, für das Routinier Joachim Müller kurzfristig absagen musste: Ersatzmann Arne Behn fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein.

Durch Müllers Ausfall musste die Startachse umgestellt werden, Mathias Stiefeling rückte an die Seite von Matthias Meyer. Das erwies sich als guter Griff, das Spiel begann auf hohem Niveau, Meyer und Stiefeling erzielten jeweils starke 898 Holz. Dennoch geriet die KSG mit fünf Holz in Rückstand, da sich Concordia Delmenhorst, abgeschlagenes Schlusslicht mit erst einem Pluspunkt, wie so oft nicht wie ein Absteiger präsentierte. Der Unterschied zeigte sich allerdings in der Mittelachse, in der die KSG mit Stefan Gieseking und Arne Behn jeweils solide 880 Holz spielte, was gegen die mit 850/854 Holz deutlich abbauenden Delmenhorster für eine klare 51-Holz-Führung reichte. In der Schlussachse machte Concordia nochmal Dampf, bis zur Hälfte der Distanz schienen Nico Zotzmann und Dennis Drews auf Lüneburger Seite sogar kurz zu wackeln. Letztlich brachten sie das Spiel mit 896 Holz (Zotzmann) und 880 Holz (Drews) aber sicher über die Runden, mit 5331:5293 Holz ging die Spielpunkte und mit 43:35 auch der Zusatzpunkt klar an die KSG.

Die erfolgreiche Startachse Matthias Meyer und Mathias Stiefeling legte den Grundstein zum Sieg über Concordia Delmenhorst.

Auf die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Saison an den Aufstiegsspielen zur zweiten Bundesliga teilzunehmen, verzichtete die KSG ebenso wie Meister SV Deinstedt (32: 1 Punkte) und Vizemeister SG Celle (26: 7): Der personelle, zeitliche und finanzielle Aufwand ist durch die weiten Fahrten und Übernachtungen nicht zu bewältigen.

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