Vier neue Gegner – und höhere Ziele
Die Kegler der KSG Lüneburg starten am kommenden Wochenende in die neue Zweitligasaison. Während der eigene Kader über die Sommerpause unverändert blieb, hat die Lüneburger Staffel durch vier gegenüber der Vorsaison veränderte Gegner ein neues Gesicht bekommen. Die Hansestädter blicken jedoch optimistisch auf die neue Saison und hoffen, sich wie im Vorjahr in der oberen Tabellenhälfte platzieren zu können.
Eigentlich ist es unter Lüneburgs Spitzenkeglern seit dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse im Jahr 2019 Tradition: Jahr für Jahr wird zu Saisonbeginn der Abstiegskampf ausgerufen. Oft genug behielten die mahnenden Stimmen auch Recht und die KSG verbrachte weite Teile der Saison im Tabellenkeller. Nicht so in der abgelaufenen Saison: Eine Punkteausbeute von 23:19 Punkten, die auch Optimisten wohl kaum für möglich gehalten hatten, brachte die KSG schlussendlich auf den 4. Platz. Insbesondere die neu entdeckte Heimstärke bescherte den Lüneburgern eine ruhige Saison, in der zwischenzeitlich gar Aufstiegsträume aufkamen.
Eine vergleichbar starke Saison will die Mannschaft von Kapitän Mathias Stiefeling erneut spielen. Nachdem es zu den letzten zwei Saisons mit Danny Lem und Tim Schütte jeweils einen Neuzugang gab, steht Stiefeling dieses Jahr die unveränderte Vorjahresmannschaft zur Verfügung. Dieser gehören außerdem Klaus Jänsch, Matthias Meyer, Joachim Müller und Nico Zotzmann an. Hartmut Backschat und Dennis Drews sind zunächst bei der Zweitvertretung in der Bezirksliga eingeplant, könnten aber im Saisonverlauf noch zum Einsatz kommen.
Während die KSG also auf personelle Kontinuität setzt, wartet in der neuen Saison eine veränderte Konkurrenz. Die Aufsteiger aus Bremen und Wolfenbüttel werden ebenso wie der Bundesliga-Absteiger Cuxhaven und die Auswahl aus Ilsenburg Gegner der Lüneburger. Daneben trifft man mit Bergedorf, Bremerhaven und Itzehoe auf nur noch drei Mannschaften der Vorjahresstaffel.
Die Saison beginnen die Lüneburger mit einer echten Bewährungsprobe, denn die erste Auswärtsreise führt direkt zu den Meisterschaftsfavoriten aus Cuxhaven und Bremerhaven. Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, hofft man im Lüneburger Lager auf einen überraschenden Punktgewinn. Unabhängig vom Ergebnis werden die Begegnungen jedoch als erste Standortbestimmung dienen, bevor dann im Oktober die ersten Heimspiele der Saison anstehen.