Lüneburger Kegler Verein

So ist die KSG Lüneburg zu Hause kaum zu schlagen…

G S K – Mit zwei weiteren Heimsiegen hat die KSG Lüneburg auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Einmal mehr überzeugte der Zweitligist durch eine kompakte Mannschaftsleistung und hielt damit sowohl Verfolger VISK Itzehoe als auch die Sportfreunde Husum jeweils mit 2:1 in Schach. Für die Highlights sorgten Mathias Stiefeling mit 929 und Matthias Meyer 924 Holz.

Die große Stärke der KSG ist in dieser Saison endlich einmal die Ausgeglichenheit auf den eigenen Bahnen. In den bisherigen fünf Heimspielen schwankte das Mannschaftsergebnis gerade einmal um 19 Holz – und das bei jeweils 720 Wurf. Schon vor der Saison lautete die klubinterne Vorgabe, dass jeder Spieler um 910 Holz erzielen müsse, dann seien die Spielpunkte sicher. Eine Prognose, die sich auch am vergangenen Wochenende bewahrheitete. Gegen Abstiegskonkurrent VISK Itzehoe war zunächst aber ein hartes Stück Arbeit nötig, Joachim Müller mit 920 und Mathias Stiefeling mit 929 Holz legten zwar gewaltig vor, konnten aber vor allem den ausgezeichneten Itzehoer Peter Graßhoff (922) nicht abschütteln. Obwohl der Motor der KSG in der Mittelachse etwas stotterte, konnten die Gastgeber ihren Vorsprung schon vorentscheidend ausbauen. Dennis Drews war früh gegen Nico Zotzmann ausgewechselt worden, der noch auf beachtliche 902 Holz kam und seinem Gegner damit 31 Holz abnahm. Klaus Jänsch hingegen baute gegen Ende ab und blieb bei 889 Holz hängen. Die Schlussachse mit Matthias Meyer (908) und Danny Lem (915) konnte den Vorsprung noch auf letztlich 44 Holz ausbauen, andererseits auch nicht verhindern, dass Itzehoe durchaus verdient den Zusatzpunkt mitnahm. Am Ende konnten beide Teams mit dem 2:1 gut leben, weil Tabellenschlusslicht SG Bremen am Wochenende ohne Punktgewinn blieb.

Mathias Stiefeling und Matthias Meyer ragten aus einem kompakten KSG-Team noch heraus

Besondere Bedeutung hatte das Sonntagsspiel gegen die Sportfreunde Husum vor allem für Danny Lem, der noch bis zum Sommer für Husum gespielt hatte. Die Nordlichter, die das Hinspiel stark ersatzgeschwächt verloren hatten, legten einen fulminanten Start hin und setzten die KSG mit Ergebnissen von 925 und 915 Holz mächtig unter Druck. Lüneburgs Startachse mit Müller (912) und Stiefeling (916) konnte nicht ganz an die großartige Leistung vom Vortag anknüpfen und verlor folgerichtig zwölf Holz. Stark verbessert zeigte sich dagegen im Mittelspiel Klaus Jänsch mit 913 Holz an der Seite von Nico Zotzmann, der diesmal von Beginn an zum Einsatz kam (890). Da Husum das herausragende Niveau seiner Startspieler nicht halten konnte, kippte das Spiel nach und nach zugunsten der KSG. Danny Lem mit 912 und der herausragende Matthias Meyer mit 924 Holz sorgten für einen am Ende souveränen 55-Holz-Sieg, der aber erneut nur für ein 2:1 reichte: Kai Petersen brachte in der Schlussachse mit 923 Holz den ohnehin schon fast sicheren Einzelwertungspunkt für seine Husumer endgültig unter Dach und Fach.

Mit 13:17 Punkten kann die KSG Lüneburg als Tabellensechster bei vier noch ausstehenden Spielen nur noch theoretisch auf einen Abstiegsplatz abrutschen, zumal der VISK Itzehoe (7./7:23 Punkte) und Schlusslicht SG Bremen (8./5:25) noch direkt aufeinander treffen.