Mit Rückenwind in die ersten Heimspiele
Für die Zweitligakegler der KSG Lüneburg stehen am kommenden Wochenende die ersten Heimspiele der neuen Saison an. Nachdem zum Saisonauftakt im September ein erhoffter Auswärtspunkt in Bremerhaven heraussprang, sollen nun gegen Wolfenbüttel und Ilsenburg die ersten Saisonsiege eingefahren werden.
Über viele Jahre machte sich im Umfeld der KSG in den Wochen vor Heimspielen eine nervöse Anspannung breit, war man doch als ein „guter Gastgeber“ ligaweit bekannt, der Gastmannschaften durch eigene Schwächen häufig zu leichten Punktgewinnen oder gar Auswärtssiegen verhalf. Doch den Lüneburgern ist in der vergangenen Saison der Turnaround gelungen: Kleinere Anpassungen an den Heimbahnen am Schnellenberger Weg und viel Fleiß im Training haben die Auswahl von Mannschaftskapitän Mathias Stiefeling zu 20 von 21 möglichen Punkten in heimischer Halle getragen. Vergleichbares will man auch in dieser Saison schaffen und die Vorzeichen könnten kaum besser sein:
Der Saisonauftakt ist mit dem Auswärtspunktgewinn in Bremerhaven, trotz einer deutlichen Niederlage beim Aufstiegsfavoriten in Cuxhaven, gelungen, die gezeigten Trainingsleistungen liegen noch über dem guten Niveau der Vorsaison und der gesamte sieben Spieler umfassende Stammkader steht nach einer Saisonvorbereitung gänzlich ohne Verletzungen für die anstehenden Spiele zur Verfügung.
Lüneburger Erfolge verhindern will am Samstag um 13:00 Uhr zunächst der Aufsteiger Wolfenbüttel, der nach 2001 erstmals wieder in die zweithöchste Spielklasse zurückkehrt und nach einem mäßigen Heimauftakt mit zwei Punktverlusten direkt unter Druck steht. Einige Jahre in der niedersächsischen Verbandsliga sorgen auf Wolfenbütteler Seite jedoch für diverse Vorerfahrungen auf den Lüneburger Bahnen, die wohl insbesondere Topspieler Simon Faber zu nutzen wissen wird.
Noch anspruchsvoller wird voraussichtlich das am Sonntag um 10:00 Uhr ausgetragene erste Aufeinandertreffen mit der SG Derenburg/Ilsenburg, die erstmalig der Lüneburger Staffel zugeteilt wurde und im Vorjahr in der Parallelstaffel einen respektablen dritten Platz belegen konnte. Die Auswahl aus dem Harz machte zum Saisonstart direkt mit zwei klaren Heimsiegen auf sich aufmerksam und wird wohl bis zum Saisonende ein Konkurrent der Lüneburger um die Plätze in der oberen Tabellenhälfte sein.