Lüneburger Kegler Verein

KSG verabschiedet sich mit Auswärtssieg aus der Saison

Die KSG Lüneburg hat die Saison in der 2. Bundesliga mit einem Erfolgserlebnis beendet. Gegen die KSG Wolfenbüttel gab es für Lüneburgs Spitzenkegler den ersten Auswärtssieg seit über zwei Jahren. Da man gegen die SG Derenburg / Ilsenburg jedoch klar verlor, beendete man die Saison mit ausgeglichener Punktebilanz von 21:21 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz.

 

Bereits vor dem abschließenden Spieltagswochenende stand fest, dass die KSG Lüneburg nach einer Saison im Tabellenmittelfeld in der zweiten Liga verbleiben würde. Anders sah es für den Gegner aus Wolfenbüttel aus, der für den Klassenverbleib zwingend einen Heimsieg benötigte. Von Beginn an waren es aber die Lüneburger, welche die Akzente setzten: Danny Lem mit 889 Holz und der starke Matthias Meyer (902) spielten direkt eine klare 19-Holz-Führung heraus. In der Folge gelang es Klaus Jänsch (891) und Kapitän Mathias Stiefeling (907) diese gegen teilweise überforderte Gastgeber auf 46 Holz auszubauen. Ein Aufbäumen der Gastgeber blieb auch in der Folge aus, sodass Tim Schütte (874) und Nico Zotzmann (882) den Erfolg souverän über die Runden brachten. Die KSG bejubelte damit den ersten 3:0-Auswärtssieg seit Dezember 2023 (5345: 5284 Holz, 47:31 EWP).

 

Die Lüneburger Freude konnte auch ein missglückter Auftritt am Folgetag in Derenburg nicht trüben. Gegen die heimstarken Sachsen-Anhaltiner konnte nur Klaus Jänsch mit 869 Holz überzeugen, die übrigen Lüneburger taten sich auf den anspruchsvollen Bahnen ausgesprochen schwer. Das darüber hinaus auch noch Matthias Meyer verletzungsbedingt ausfiel und auch der für ihn in die Mannschaft gerückte Stefan Gieseking das Spiel angeschlagen aufgeben musste, passte am Ende ins schwache Gesamtbild, das in einer folgerichtigen 3:0-Niederlage (4225: 5115 Holz, 28:50 EWP) endete.

 

Dennoch können die Lüneburger zufrieden auf die Saison zurückblicken. Der als Ziel ausgegebene Platz in der oberen Tabellenhälfte wurde zwar um einen Zähler verpasst, die schlussendlich ausgeglichene Bilanz von 21:21 Punkten steht aber repräsentativ für eine Saison mit einigen Hoch- und Tiefpunkten. Für viele der Höhepunkte zeigte sich erneut Kapitän Mathias Stiefeling verantwortlich, der sich in der Einzelwertung aller Spieler nach Platz fünf im Vorjahr sogar noch um einen Platz auf den vierten Rang verbessern konnte.