Lüneburger Kegler Verein

KSG trotz Auswärtspunkten nicht restlos zufrieden

G S K – Zwei Punkte gewonnen oder vier Punkte verloren ? So ganz glücklich waren die Zweitligakegler der KSG Lüneburg mit dem Ergebnis ihrer Auswärtsauftritte bei der SG Segeberg (1:2) und beim SV Tungendorf (1:2) nicht. Zwar erfüllten die Lüneburger in beiden Partien mit dem Zusatzpunkt ganz souverän ihr selbstgesetztes Soll, doch war zweimal durchaus der volle Dreier drin, in Segeberg fehlten nur acht Holz zum Sieg, in Tungendorf dreizehn.

Vor allem beim Mitaufsteiger SG Segeberg sah es lange nach dem ersten Auswärtssieg aus. Boris Kölpin (926 gegen 925) und Joachim Müller (909:910) gaben spät noch ihren Vorsprung aus der Hand, in der Mittelachse gelang Klaus Jänsch (899:889) und Mathias Stiefeling (919:909) aber eine 20-Holz-Führung.

Matthias Meyer meldete sich nach seiner langwierigen Verletzung stark zurück.

Die war nach der frühen Auswechslung  von Dennis Drews gegen Matthias Meyer zunächst allerdings schnell verspielt. Dennoch gelang Meyer in seinem ersten Spiel nach seinem Schlüsselbeinbruch vor über einem halben Jahr ein starkes Comeback, er brachte es noch auf 903 Holz. Pech nur, dass Segeberg mit Thorsten Lützow (930 Holz) noch einen Trumpf hatte, der von Meyer nicht zu halten war. Nico Zotzmann hielt seinen Gegner (909:909), was am Ende glatt für den Zusatzpunkt reichte, aber nicht für den Sieg, der blieb mit 5472:5465 Holz beim Gastgeber.

Ganz ähnlich lief es am Sonntag beim Tabellenletzten SV Tungendorf: Eine herausragende Einzelleistung brachte den Gastgebern den Sieg. Danach sah es zunächst nicht aus, Müller (882) und Kölpin (895) gaben nur drei Holz ab, wobei besonders Kölpins starkes Ergebnis bereits den Grundstein zum Zusatzpunkt legte. Diesmal kippte das Spiel in der Mittelachse aber zu Ungunsten der KSG, Jänsch mit 867 und Stiefeling mit 890 Holz konnten den starken Jakob Sander (911) nicht halten und gerieten mit 24 Holz in Rückstand. Dem liefen Zotzmann (889) und Meyer (871) letztlich vergeblich hinterher, kam zwar noch bis auf 13 Zähler heran, letztlich blieb es ab wieder beim Zusatzpunkt, die Spielpunkte holte sich Tungendorf mit 5307:5294 Holz.

Am Ende blieb die Freude über die Auswärtspunkte zurückhaltend, mit einer etwas geringeren Fehlerquote wäre erheblich mehr drin gewesen, wobei jeder einzelne kleine Nachlässigkeiten zuerst bei sich selber suchte. Sicherlich einer der Gründe für den guten Zusammenhalt im Team, das dem Klassenerhalt mit nun vier Punkten Vorsprung wieder einen großen Schritt näher gekommen ist.