Lüneburger Kegler Verein

KSG Lüneburg steht nach erneut starker Leistung dicht vor dem Titel in der Verbandsoberliga

G S K – Die KSG Lüneburg eilt nach zwei glatten 3:0-Siegen weiter mit Riesenschritten in Richtung 2.Bundesliga. In Hannover setzte sich der Spitzenreiter souverän gegen Flotte Neun Peine (46:32) und die SG Celle (51:27) durch und profitierte zugleich von zwei Niederlagen des bisherigen Tabellenzweiten SG Oldenburg, die im Verfolgerduell dem SKC Cloppenburg mit 1:2 unterlagen. Nimmt man die starke Leistung vom Sonntag als Maßstab, brauchen die Lüneburger aber keinen Verfolger zu fürchten. 

Die KSG ließ gegen Schlusslicht Flotte Neun Peine von Anfang an keinen Zweifel am Sieg aufkommen, schon Joachim Müller (895 gegen 863 Holz) und Klaus Jänsch (885:848) holten in der Startachse gleich 69 Holz Vorsprung heraus. Mathias Stiefeling (879), Matthias Meyer (867) und Dennis Drews (876) spielten den Sieg routiniert nach Hause, Nico Zotzmann beseitigte mit 888 Holz alle Zweifel am Gewinn des Zusatzpunktes. Im anschließenden Heidederby gegen die SG Celle revanchierte sich die KSG eindrucksvoll für den im Vorjahr geradezu stibitzten Zusatzpunkt. Diesmal kannten die Lüneburger keine Gnade, trafen mit Ausnahme von Startspieler Stefan Schütte (891) aber auch auf erstaunlich wenig Gegenwehr. Erneut legten Müller (893) und Jänsch (879) eine 35-Holz-Führung vor, die Meyer (867) und Stiefeling (897) auf 54 Zähler ausbauten. Während die KSG das Tempo am Ende mit Drews (886) und dem überragenden Nico Zotzmann (911) nochmals steigern konnte, brach Celle ein und ging am Ende mit 143 Holz unter. Selbst die sonst immer gefährlichen Hensel-Brüder hatten mit 876 und 879 Holz den wahrhaft meisterlich auftretenden Lüneburgern nichts entgegen zu setzen.

Angesichts von drei Punkten Vorsprung auf Rivalen Hannover II und praktisch uneinholbaren 32 Einzelwertungspunkten mehr kann die KSG am nächsten Spieltag mit zwei Siegen vorzeitig den Titel in der Verbandsoberliga sicherstellen und sich auf die Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga vorbereiten.

Die starke Schlussachse mit Nico Zotzmann und Dennis Drews begnügte sich nicht damit, die deutliche Führung nur zu verwalten

G S K – Die Verbandsligadamen des Fidelen Pudel konnten ihren Heimvorteil am vierten Spieltag nutzen. Im heimischen Kegelsportzentrum holten die Lüneburgerinnen acht Punkte und schoben sich mit jetzt 24 Zählern auf den fünften Platz vor. Zwar verlief der Auftakt mit 855 Holz von Beate Rösner nicht nach Wunsch, der bisher punktgleiche TuS Bergen zog durch die herausragende Stefanie Schomburg (900) deutlich davon. Der Fidele Pudel ließ sich aber nicht beirren, konterte durch Gundela Gehrke (875) und Marie-Luise Stiefeling (876). Schlussspielerin Claudia Bartels war es vorbehalten, mit ganz starken 893 Holz noch um drei Zähler an Bergen vorbei zu ziehen und damit selbst den fünften Tabellenplatz zu übernehmen. Nur zwei Punkte trennen den Fidelen Pudel (24) noch vom Tabellenvierten SG Este Jork (26), neuer Spitzenreiter ist der TSV Bülstedt/Vorwerk mit 39 Punkten.