Lüneburger Kegler Verein

KSG Lüneburg II grüßt von der Tabellenspitze

In der Kegel-Bezirksliga hat die Zweitvertretung der KSG Lüneburg nach vier von sechs Spieltagen die Tabellenführung übernommen. Hierfür genügte in der Tageswertung am 4. Spieltag ein dritter Platz in Uelzen. Der Stadtrivale Heideblüte Lüneburg konnte sich gar den zweiten Platz sichern, liegt in der Gesamtwertung aber nach einem schwächeren Saisonstart lediglich auf dem 4. Platz. 

Den dritten Spieltag der Saison, welcher in der Lüneburger Halle am Schnellenberger Weg ausgetragen wurde, hatten die beiden Lüneburger Teams für sich zu nutzen gewusst und sich mit einem Doppelsieg in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. So ging es für die KSG II punktgleich mit dem TSV Bülstedt/Vorwerk als Tabellenführer nach Uelzen, Heideblüte konnte nach einem mäßigen Saisonstart auf Platz drei vorrücken.

Wie im gesamten Saisonverlauf war für die KSG II erneut die mannschaftliche Geschlossenheit Trumpf: Während andere Teams sich flächendeckend „Ausreißer“ leisteten, zeigten Dennis Drews (889 Holz), Arne Behn (867), Hartmut Backschat (866) und Neuzugang Jörg Henke (873) eine ausgeglichene Leistung. Das insgesamt 3495 Holz nicht für den Tagessieg genügten lag auch am vereinsinternen Rivalen Heideblüte, für den Robin Wozniak (892), Michael Zimmerling (869), Frank Lühr (866) und Ralf Wozniak (879) insgesamt 14 Holz mehr erzielten. Den sichergeglaubten Tagessieg entriss Heideblüte noch der TSV Großenwörden (3509) mit Ausnahmespielerin Patricia Nimmert, deren Tageshöchstholz von 913 Holz schlussendlich den Ausschlag gab.

Dennoch ist der Spieltag aus Lüneburger Sicht als voller Erfolg zu bewerten: Da Konkurrent Bülstedt / Vorwerk nur auf Platz fünf der Tageswertung ins Ziel kam, konnte die KSG Lüneburg II (35 Punkte) sich einen Vorsprung von zwei Punkten erspielen. Dritter ist der TSV Großenwörden, der mit 31 Punkten nur einen Zähler vor Heideblüte Lüneburg platziert ist. Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen, zunächst in Celle und abschließend erneut in heimischer Halle, wachsen so die Hoffnungen auf einen Lüneburger Meistertitel und dem damit verbundenen Teilnahmerecht an den Aufstiegsspielen zur Verbandsklasse.