KSG geht auswärts auf Punktejagd
Für die Zweitligakegler der KSG Lüneburg stehen am Wochenende zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Nach bisher einem Auswärtspunkt zum Auftakt in Bremerhaven sollen weitere Punktgewinne folgen. Während hierfür Auswärtsspiele in Itzehoe stets ein gutes Pflaster waren, tut man sich in Hamburg-Bergedorf traditionell schwer.
Die KSG Lüneburg blickt auf einen gelungenen Saisonstart zurück: Den Punktgewinn in Bremerhaven vergoldete man mit zwei 3:0-Heimsiegen im Oktober. Mit 7:5 Punkten rangiert man aktuell auf einem vierten Platz und damit auf einem Platz in der als Saisonziel angestrebten oberen Tabellenhälfte. Doch zum Verteidigen dieser Position werden zwingend weitere Punkte benötigt und so reist die KSG mit hohen Zielen zum VISK Itzehoe nach Schleswig-Holstein.
In Itzehoe machte die KSG seit dem Aufstieg 2019 fast immer eine gute Figur: In fünf Aufeinandertreffen punktete die KSG viermal, beim Auswärtssieg 2022 gar dreifach. Die Lüneburger Auswahl um Kapitän Mathias Stiefeling hofft insoweit, die Erfolgsserie fortzusetzen und erneut einen Punkt zu entführen. Die Gastgeber wiederum stehen nach vier Punktverlusten in den ersten zwei Heimspielen bereits erheblich unter Druck und werden der KSG vermutlich einen harten Kampf liefern.
Weniger erfolgversprechend ist die bisherige Bilanz der Lüneburger beim SKV Bergedorf: Die Duelle in den vergangenen zwei Saisons konnten die Hamburger jeweils einigermaßen deutlich mit 3:0 für sich entscheiden. Für ein besseres Abschneiden wird es für die KSG auch maßgeblich darauf ankommen, mit Marcel Dubbe einen ehemaligen KSG-Spieler in Schach zu halten, der sich in den vergangenen Jahren zum besten Bergedorfer Spieler entwickelt hat.

Die Mannschaftkollegen Matthias Meyer (l.) und Tim Schütte präsentieren das neue KSG-Trikot
Zumindest optisch wird sich die KSG in jedem Fall ansprechend präsentieren: Die Firma Riebesell+Meyer Zentralheizungen GmbH konnte als Sponsor für neu entworfene Trikots gewonnen werden, in welchen die Lüneburger am Wochenende erstmalig antreten werden.