Lüneburger Kegler Verein

Glanzleistung und Zittersieg

Die Kegler der KSG Lüneburg haben in den ersten zwei Heimspielen der neuen Zweitligasaison die erhofften Heimdreier eingefahren. Während man gegen die KSG Wolfenbüttel eindrucksvoll die eigene Stärke unter Beweis stellte, erwies sich das Duell mit der SG Derenburg/Ilsenburg zur Nervenschlacht. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte erneut Kapitän Mathias Stiefeling, der an beiden Tagen das Höchstholz erspielte.

 

In das erste Duell mit Aufsteiger aus Wolfenbüttel ging die KSG Lüneburg nach den überzeugenden Heimleistungen der Vorsaison als hoher Favorit. Doch die Gäste spielten direkt frech auf und überraschten mit guten 914 und 905 Holz in der Startachse die Lüneburger Tim Schütte (911) und Joachim Müller (905). Den resultierenden Rückstand konnten in der Folge die starken Danny Lem (923) und Klaus Jänsch (917) schnell drehen und während Wolfenbüttel mit Ergebnissen zwischen 871 und 895 der eigenen Unerfahrenheit in der neuen Spielklasse Tribut zollte, vollendeten Matthias Meyer (911) und der überragende Mathias Stiefeling (930) den deutlichen Heimsieg (3:0; 5497:5356 Holz; 53:25 EWP) mit Mannschaftsbahnrekord.

 

Das am Folgetag ausgetragene Duell mit der SG Derenburg/Ilsenburg wurde bereits im Vorfeld als echte Bewährungsprobe eingeschätzt, gilt doch der Gegner als Konkurrent der Lüneburger für die vorderen Plätze. Lüneburgs Vortages-Startachse aus Youngster Schütte (911) und Routinier Müller (906) verbesserte sich unwesentlich und musste sich in Person von Fabian Langer erneut einem starken Gastspieler geschlagen geben (912). Im Mittelblock gelang es dann zwar Jänsch (910) und Lem (904) den Heimsieg abzusichern, insbesondere Lems gegenüber dem Vortag enttäuschende Leistung brachte die Gäste jedoch in Reichweite des Zusatzpunktes, der ab 32 Einzelwertungspunkten an die Gastmannschaft vergeben wird. Als dann auch Matthias Meyer mit 902 Holz schwächelte, begann, trotz eines erneut starken Auftritts von Stiefeling (921), das große Zittern. Erst in den letzten Würfen wurde klar, dass die Gastspieler mit 908 Holz hinter Jänsch und mit 904 Holz hinter Müller und Lem zurückbleiben würden. So stand am Ende der vielumjubelte 3:0-Heimsieg (5454:5363 Holz; 48:30 EWP), der aber Zuschauer wie Aktive einige Nerven kostete.

 

Mit 7:5 Punkten nach vier Saisonspielen rangiert die KSG auf dem vierten Tabellenplatz, punktgleich mit den Zweitplatzierten Cuxhavenern und den Drittplatzierten Ilsenburgern. Weiter geht es für die Lüneburger Spitzenkegler im November mit einem Auswärtsdoppelpack in Itzehoe und Hamburg-Bergedorf.