Lüneburger Kegler Verein

Bezirkspunktspiele gehen in die entscheidende Phase

G S K – Das Titelrennen in der Bezirksliga ist nach dem fünften Spieltag zu einem Zweikampf geworden. Heideblüte löste seine Pflichtaufgaben gegen die Kellerkinder TSV Dauelsen und Blau-Weiß Buchholz mit zwei klaren 3:0-Siegen souverän und konnte gleichzeitig abwarten, dass sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte abnahmen. Im Topspiel des Tages gewann der TSV Bremervörde mit 3:0 gegen den bisherigen Spitzenreiter TSV Gnarrenburg und führt nun gleichauf mit Heideblüte die Tabelle an (je 25:5 Punkte).
 
Heideblüte präsentierte sich im Kegelsportzentrum Celle in meisterlicher Form und entschied beide Spiele schon in der Startachse. Gegen Blau-Weiß Buchholz hatte Ralf Wozniak alle Hände voll zu tun, um Giesela Blanck mit 909:908 Holz zu halten, während der Gegner von Michael Zimmerling (891) schon nach der ersten Bahn ausgewechselt wurde und auch der Ersatzspieler nicht recht in Tritt kam (840 Holz). Joachim Weiss mit starken 891 Holz und Frank Lühr (878) konnten die Führung sogar noch etwas ausbauen, zumal Buchholz selbst auch mit Ergebnissen von 880 und 881 Holz keinen Druck mehr aufbauen konnte. Am Ende standen 21:15 Einzelwertungspunkte und 60 Holz Vorsprung. Noch deutlicher gewann Heideblüte gegen den TSV Dauelsen und beeindruckte mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung. Michael Zimmerling hatte mit 913 (gegen 886) das beste Tagesergebnis vorgelegt, Ralf Wozniak parallel 900 Holz erzielt. Dauelsen schickte dagegen seine bedauernswerte Ersatzspielerin auf die Bahn, die nur auf 821 Holz kam, wodurch die Lüneburger mit 106 Holz führten.Darauf ruhten sich Robin Wozniak (901) und Frank Lühr (902) keineswegs aus, sondern schraubten den Sieg noch auf 140 Holz bei 23:13 Einzelwertungspunkten. Trotz der überzeugenden Siege muss Heideblüte am letzten Spieltag auf einen Ausrutscher des punktgleichen TSV Bremervörde hoffen, da der Spitzenreiter in der Einzelwertung uneinholbar vorne liegt, allerdings auch das vermeintlich erheblich schwerere Spiel hat.
 

Arne Behn war bester Spieler in den Reihen der KSG Lüneburg II

Die KSG Lüneburg II holte am fünften Spieltag endlich den zweiten Saisonsieg – wiederum in Celle. Die Freude über das 3:0 gegen den TSV Dauelsen, durch den die KSG die rote Laterne an den Gegner zurückgab, wurde allerdings durch die anschließende klare 0:3-Niederlage gegen Blau-Weiß Buchholzgetrübt, denn über den vorletzten Platz können die Lüneburger nun nicht mehr hinauskommen. Wie schon häufiger in dieser Saison begann es gut für die Lüneburger, gegen den Tabellennachbarn TSV Dauelsen sorgten Herbert Zotzmann (870) und der starke Arne Behn (897) für eine 19-Holz-Führung. Diesmal aber hielt die Führung, da Stefan Gieseking (882) und Hartmut Backschat (890) sich keine Blöße Gaben und gemeinsam den erwartet starken Volker Meyer (903) und dessen Mitspieler (870) in Schach hielten und nur ein Holz abgaben. Mit 20:16 holte die KSG auch den Zusatzpunkt und verließ durch das 3:0 den letzten Tabellenplatz. Chancen hatten sich die Lüneburger auch gegen Blau-Weiß Buchholz ausgerechnet, zumal man im Quervergleich am Vormittag besser abgeschnitten hatte. Allerdings hatte die KSG wieder einmal mehr das Pech, das sich nicht nur der am Vormittag noch schwache Ersatzmann erheblich steigerte und 887 Holz erzielte, auch insgesamt verbesserte sich Blau-Weiß gegenüber dem Spiel gegen Heideblüte um satte 60 Holz. Trotz der erneut starken Vorstellung von Arne Behn (897 Holz) lagen die Lüneburger nach der Startachse (Stephan Zernechel 864) mit 15 Holz zurück. Schnell war klar, dass Stefan Gieseking (883) und Hartmut Backschat (872) die Wende nicht mehr würden herbeiführen können, ihre Gegenspielerinnen zeigten keine Schwäche. Mit sehr guten 896 und 897 Holz bauten Annette Dzikowski und Giesela Blanck die Führung am Ende sogar noch auf 53 Holz aus und sorgten dafür, dass die KSG auch im Kampf um den Zusatzpunkt mit 14:22 chancenlos blieb. Mit jetzt 5:25 Punkten kann die KSG Lüneburg II den vorletzten Platz nicht mehr verlassen und den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

 

In der Bezirksklasse treten die Lüneburger Teams weiter auf der Stelle. Während Heideblüte II mit 3.249 Holz nur den vorletzten Platz belegen und zwei Punkte einfahren konnte, trat die KSG III erneutnur mit drei Spielern an und kam dadurch nur auf einen Punkt. Die schweren Bahnen in der WinsenerHalle machten allen Startern arg zu schaffen. Am besten kam bei Heideblüte noch Rainhard Macke zurecht, der 833 Holz erzielte, erheblich mehr Probleme hatten Rolf Eggert (793), Bernd Petersen

 
(816) und Jürgen Schumacher (807). Die KSG-Reserve hatte sich mit Udo Kaethner (837), Paul Hansen(817) und dem starken Wilhelm Kiehn (850) gut präsentiert, hatten aber erneut keinen vierten Spieler zur Verfügung, sonst wären leicht drei bis vier Punkte möglich gewesen – stattdessen blieb nur ein Punkt für den letzten Platz. In der Gesamttabelle konnten sich beide Lüneburger Mannschaften damit nicht vom Tabellenende lösen, die KSG Lüneburg III verzeichnet als Zehnter nun 11 Punkte, Heideblüte II steht bei 9 Punkten.