Verbandsebene – 5. Spieltag

G S K – Die KSG Lüneburg hat den Titelgewinn in der Verbandsoberliga der Kegler verpasst. In Delmenhorst verlor der Tabellendritte das entscheidende Spiel gegen den alten und neuen Meister SV Deinstedt mit 0:3 bei 33 Holz Rückstand. Zuvor hatte es ein starkes 3:0 gegen den Tabellennachbarn SG Oldenburg gegeben, das die Chance auf die Vizemeisterschaft offen hält.

Das Spiel gegen die bis dahin punktgleichen Oldenburger hatte die KSG von Beginn an im Griff. Herausragende Ergebnisse von Joachim Müller (894 Holz) und Mathias Stiefeling (893) sorgten neben der Einwechslung des starken Christoph Bednarz schon nach der Mittelachse für eine beruhigende 38-Holz-Führung. Exakt diesen Vorsprung brachte die Schlussachse souverän über die Runden und sorgte mit 45:35 Einzelwertungspunkten für den vollen Dreier.

Mathias Stiefeling und Joachim Müller 

Damit war alles bereit für das Topspiel gegen Titelverteidiger und Spitzenreiter SV Deinstedt. Angesichts von drei Punkten Rückstand war klar war, dass die KSG ein glattes 3:0 brauchen würde. Doch während die im Vormittagsspiel noch schwächelnden Topspieler des Meisters, Marc Gilbert und Henner Willkomm, sich jeweils auf das Höchstholz von 900 verbesserten, machten sich die Lüneburger mit einer hohen Fehlerquote immer wieder selbst das Leben schwer. Zwar konnte Joachim Müller mit 887 Holz Gilbert auf den Fersen bleiben, dennoch gab die Startachse satte 33 Holz ab. Im Mittelspiel schien das Spiel zu kippen, die starken Mathias Stiefeling (900) und Christoph Bednarz (895) verkürzten bis auf drei Holz. Die Wende gelang aber nicht mehr, an Henner Willkomm gab es kein Vorbeikommen und der Meister baute seine Führung wieder aus. Am Ende lag der Abstand wieder bei 33 Holz und auch der Zusatzpunkt ging mit 44:35 an den alten und neuen Meister. Die KSG Lüneburg hat damit nicht nur den Titel verspielt, sondern wird auch nicht an den Aufstiegsspielen zur zweiten Bundesliga teilnehmen, die – als besonderer Anreiz – in diesem Jahr im heimischen Kegelsportzentrum stattfinden werden.

Claudia Bartels

G S K – Claudia Bartels hat sich nach längerer Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Am vorletzten Spieltag der Verbandsliga verhalf sie dem Fidelen Pudel Lüneburg mit glänzenden 902 Holz immerhin noch zu vier Punkten. Auf den Bahnen in Cuxhaven, die den Lüneburger Keglerinnen traditionell nicht besonders liegen, hatten zuvor Beate Rösner (864), Gundela Gehrke (864) und Marie-Luise Stiefeling (850) um jedes Holz kämpfen müssen. Mit 24 Punkten hat der Fidele Pudel nach dem Aufstieg den siebten Tabellenplatz  gefestigt und den Klassenerhalt bereits vorzeitig sicher.