Lüneburger Kegler Verein

2. Bundesliga – 13.+14. Spieltag (Vorbericht)

G S K – Die ersten beiden von zehn Endspielen warten am Wochenende auf die KSG Lüneburg. Die eklatante Heimschwäche hat zu einer prekären Situation im Abstiegskampf geführt, der Tabellenletzte (12./11:25) darf sich gegen die ebenfalls noch gefährdeten Bahn frei Rendsburg (7./18:18) und SG Kiel (8./17:19) keine weiteren Schnitzer mehr erlauben.

Mit Roger Dieckmann hat der beste Zeitligaspieler der letzten Jahre Rendsburg vor der Saison verlassen, prompt rutschte der Vorjahresmeister in das Mittelfeld ab. Da Bahnfrei in der Rückrunde noch viele Auswärtsspiele hat, ist das ausgeglichene Punktekonto eine eher trügerische Sicherheit. Die SG Fidelio/Fortuna Kiel steht hingegen ganz unvermittelt im Abstiegskampf: Den Kielern wurden vor Weihnachten aufgrund eines Formfehlers zwei Heimsiege aberkannt, wodurch das Team vom dritten auf den neunten Platz zurückfiel. Ärgerlich ist diese Entscheidung besonders auch für die Lüneburg, weil ausgerechnet Abstiegskonkurrent Springe 52 mit einem geschenkten Auswärtssieg am grünen Tisch profitierte und das Polster auf die KSG vergrößerte. Die Kieler um Rekordspieler Hans-Peter May (bestreitet am Sonntag sein 524.Bundesligaspiel in Folge) hingegen sind eigentlich zu stark für den Abstieg und werden sich vermutlich retten können – sie sollten nur nicht gerade in Lüneburg damit beginnen.

Die KSG muss am Wochenende auf Thomas Zelder verzichten, der allerdings zuletzt ohnehin erhebliche Probleme mit den Heimbahnen hatte. Wer ihn ersetzt, steht noch nicht endgültig fest, erster Anwärter ist der frischgebackene Kreismeister Ralf Wozniak, der am Wochenende eine herausragende Leistung zeigte.