Verbandsoberliga Herren – 4. Spieltag

G S K – Die KSG Lüneburg kassierte am vierten Doppelspieltag der Verbandsoberliga in Celle eine überraschende 0:3-Niederlage gegen Flotte Neun Peine und musste im Kampf um den Titel einen Rückschlag hinnehmen. Immerhin gab es im zweiten Spiel des Tages einen Derbysieg gegen den KV Winsen, durch den die KSG die Meisterschaft weiterhin aus eigener Kraft gewinnen kann.

Da die Bahnen in Celle den Lüneburger Kegler traditionell gut liegen, waren gegen den bis dato Tabellenvorletzten aus Peine drei Punkte eigentlich fest eingeplant. Matthias Meyer mit 898 und Joachim Müller mit 910 Holz spielten in der Startachse auch eine Führung heraus, die mit 12 Holz allerdings knapp ausfiel. Hartmut Backschat, für den verletzten Stefan Gieseking in die erste Mannschaft aufgerückt, ließ sich bei seinem Debüt zwar von Thorsten Dalibor kaum abschütteln (887 gegen 901 Holz), verlor aber ebenso einige Zähler wie Mathias Stiefeling (902 gegen 915). Fünfzehn Holz Rückstand schienen für die Schlussachse eine lösbare Aufgabe zu sein, doch Peine hatte noch ein besonderes As im Ärmel: Bundesligatopspielerin Kerstin Falldorf half bei den Männern aus und erzielte mit 927 prompt Höchstholz.

Hartmut Backschat kam erstmals in der ersten Mannschaft der KSG zum Einsatz und löste die Aufgabe ordentlich

Da nutzte auch die starke Leistung von Dennis Drews mit 919 Holz nichts, zumal auch Nico Zotzmann gegen Dirk Christiansen ständig einem kleinen Rückstand hinterherlief und letztlich mit 906:914 unterlag. Mit insgesamt 5422:5453 Holz fiel die Niederlage der KSG deutlich aus, auch den Einzelwertungspunkt zum 3:0-Endstand holte sich Peine mit 44:34 sicher.

Nie gefährdet war dagegen der 3:0-Sieg gegen den KV Winsen nach einer deutlichen Leistungssteigerung, vor allem bedingt durch die erhebliche Verringerung der Fehlerquote gegenüber dem Vormittagsspiel. Schon nach den Anstartern war das Spiel angesichts von 50 Holz Vorsprung dank Meyer (909) und dem herausragenden „Jogi“ Müller mit 927 Holz vorentschieden. Winsen konnte zwar in der Folge den Rückstand noch leicht verkürzen, Backschat (877), Stiefeling (910), Drews (911) und Zotzmann (908) hatten die Partie aber jederzeit im Griff, gewannen mit 5442:5413 Holz und machten auch den Einzelwertungspunkt souverän mit 45:33 fest.

Die KSG hat die Meisterschaft damit immer noch selbst in der Hand, am kommenden Spieltag kommt es für den Tabellendritten (17:7 Punkte) in Delmenhorst zu den entscheidenden Topspielen gegen die SG Oldenburg (2./17:7) und Titelverteidiger SV Deinstedt (1./20:4).

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