Verbandsebene – 2. Spieltag

G S K – Die Kegler der KSG Lüneburg mischen in der Verbandsoberliga weiter in der Spitzengruppe mit, kamen in der Uelzener Stadthalle zu zwei 3:0-Siegen. Sowohl der 89-Holz-Erfolg gegen Flotte Neun Peine (48:30 Einzelpunkte) als auch der 57-Holz-Sieg gegen Rivalen Hannover II (42:36) fielen dabei klarer aus, als man erwartet hatte.

Die Spiele in Uelzen galten für die KSG als eine Art Standortbestimmung, denn erstmals konnte das neuformierte Team in seiner künftigen Stammformation spielen. Obwohl in beiden Partien etwas die mannschaftliche Geschlossenheit fehlte, was allerdings zu einem nicht geringen Teil den schwierigen Bahnen geschuldet war, zeigte das Team, dass das Minimalziel Klassenerhalt frühzeitig erreicht werden dürfte.

Gegen Flotte Neun Peine sorgte schon die Startachse mit Matthias Meyer (888 Holz) und dem herausragenden Joachim Müller (907) für eine beruhigende 44-Holz-Führung. Gegen einen immer mehr nachlassenden Gegner war spätestens mit den 893 Holz von Mathias Stiefeling das Spiel gelaufen, Stefan Gieseking (868), Dennis Drews (891) und Nico Zotzmann (879) spielten einen klaren Sieg mit 89 Holz Vorsprung und ebenso deutlicher 48:30-Einzelwertung heraus.

Mathias Stiefeling und Joachim Müller hatten die schwierigen Bahnen in Uelzen am besten im Griff und sorgten für die besten KSG-Ergebnisse

Mathias Stiefeling und Joachim Müller hatten die schwierigen Bahnen in Uelzen am besten im Griff und sorgten für die besten KSG-Ergebnisse

Deutlich schwieriger wurde erwartungsgemäß die Aufgabe gegen Rivalen Hannover, vor allem nachdem Matthias Meyer mit 858 Holz gegen den stärksten Hannoveraner Detlef Wolter satte 42 Holz abgab. Joachim Müller hielt den Rückstand mit 884 Holz immerhin in Grenzen. Dennoch war die Reserve des Deutschen Rekordmeisters nach der Startachse mit 30 Holz klar in Führung. Etwas überraschend wendete diesmal die Mittelachse mit den beiden „Neuen“ im Team das Spiel: Mathias Stiefeling mit sehr starken 893 und Stefan Gieseking mit 871 Holz sorgten gegen die ersatzgeschwächten und damit äußerst dankbaren Gegenspieler (859/820) für die Vorentscheidung. Für die Schlussachse ging es bei nun 55 Holz Vorsprung vor allem darum, den Einzelwertungspunkt zu sichern. Das gestaltete sich schwierig, Nico Zotzmann verpasste mit 869 gegen 870 Holz die Vorgabe, Dennis Drews hingegen setzte sich dank einer starken Schlussbahn noch mit 882 gegen 879 Holz durch und sorgte für das 42:36 und damit für die vollen drei Punkte.

Mit 10:2 Punkten bleibt Lüneburg Dritter hinter der SG Celle (12:0) und dem SV Deinstedt (11:1).

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